Wallfahrten

(fortgesetzt)

Im Laufe der Jahrhunderte haben Pilgerfahrten dazu beigetragen, dass unsere Kultur sich weiter entwickelt hat - Reisen bildet eben. Das Erlebte, die Erlebnisse , aber auch allerlei Dinge wurden mit nach Hause gebracht und sorgten so bei den zu Hause Geliebenen ebenfalls für Fernweh. Gar mancher brach nicht allein um seines Seelenheils willen zu einer Pilgerreise in die Ferne auf.
Wir wallen
Für uns als Pilgerverein ist die Wallfahrt ein Mittel unsere Gemeinschaft zu leben und Gott nahe zu kommen. Zu unseren Pilgerbrüdern zählen nicht allein waschechte Katholiken. (Siehe auch das Pilgertagebuch).

Auch Lutheraner, Skeptiker und Atheisten gehen mit uns auf Wallfahrt. Der Austausch mit anderen Menschen, und dem entsprechend auch anderen Meinungen ist uns hierbei wichtiger, als das strenge Dogma des Glaubens.
Denn wer kann schon in seinem Glauben wachsen, wenn er/sie ständig mit Menschen zusammen ist, die gleicher Meinung und Glaubens sind? Nur durch die Auseinandersetzung mit anderen Standpunkten kann Glauben wachsen und stark werden. Dazu gehört es auch die Argumente des anderen anzuhören und zu respektieren. Denken wir an Christus in der Wüste, so hat ihn auch erst die Auseinandersetzung mit dem "Versucher" in seinem Glauben bestärkt und für das Martyrium und damit die Erlösung der Menschheit stark gemacht.

Die Toleranz und der Austausch, die wir auf unseren Pilgerfahrten pflegen, aber nicht zuletzt auch der Spaß und das Erleben sind das Fundament unseres Vereinslebens und geistliche Nahrung für unsere anderen Aktivitäten; die wir im Rahmen unserer karitativen Tätigkeiten vollbringen.